Der augenblickliche Lebensmittelskandal mit Nitrofen (nach den Skandalen mit
BSE. MKS, Dioxin) belegt in aller Deutlichkeit erneut die Richtigkeit unserer
Vorhersagen. Wir wiesen darauf hin, dass die Serie von Lebensmittel-Skandalen,
die wir als Verbraucher seit vielen Jahren hilflos und mit wachsender Frequenz
über uns ergehen lassen müssen, nicht abreißen wird, solange die „Verantwortlichen"
objektive Verfahren zur ganzheitlichen Analyse der Lebensmittelqualität aus
durchsichtigen Gründen ablehnen, missachten, ausschließen oder herabwürdigen.
Wie zur Zeit auch die Medien bestätigen, stellen sich die „kompetenten"
Damen und Herren ihrer Verantwortung nur unzureichend. Sie nutzen die Skandale
teilweise sogar dazu aus, um sich mit ihren sattsam bekannten Forderungen nach
schärferen Kontrollen zu profilieren und die Schuld auf andere abzuwälzen,
immer dann, wenn es bereits zu spät ist, und immer so, dass sich im Grunde
genommen nichts ändert (z.B. Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 2. Juni
2002, Nr. 22, „Entmündigung", oder WAMS vom 2. Juni 2002, Nr. 22, „Das
vergiftete Vertrauen").
Nicht die Produzenten und auch nicht der Handel,
sondern diese „verantwortlichen" Funktionäre sind es, die einerseits die
Gefahren technischer Manipulation und andererseits die Risiken des
Etiketten-Schwindels in Wirklichkeit noch fördern, ohne dem ahnungslosen
Verbraucher, dem redlichen Landwirt, dem seriösen Produzenten, und nicht
zuletzt auch dem qualitätsbewussten Handel die versprochene Unterstützung zu
gewähren, die sie ihm schulden. In unserem Buch „Die Botschaft der
Nahrung" (ursprünglich Fischer-Taschenbuch, inzwischen bei „Zweitausendeins"
in Frankfurt) sind wir auf dieses Dilemma ausführlich eingegangen. Wir haben
Vorschläge zur Lösung des Problems unterbreitet. Wir haben gezeigt, dass die
Lebensmittelqualität objektiv definiert werden kann, und wir haben gezeigt, dass
die „Biophotonik" als „prioritäres" Forschungsgebiet – wie
es von Experten bezeichnet wird – einen wichtigen Ausweg aus der Krise
aufweist.
Wir möchten und können mit der „Biophotonik" vor allem dem
Verbraucher helfen, der nicht weiß, ob er „Dumping-Preisen" oder „Bio-Siegeln"
folgen soll. Die Biophotonik liefert wertvolle Argumente für die richtige
Entscheidung, die im übrigen nur für jeden Einzelfall getroffen werden kann.
Es stimmt nämlich nicht, dass die billigste Ware immer die schlechteste sein muss, und es ist nicht wahr,
dass Bio-Ware qualitativ immer die beste ist oder
auch nur sein kann. Wer qualitativ hochwertige Ware anbieten möchte, hat nicht
den geringsten Grund, vor objektiven Qualitätsanalysen zurück zu schrecken.
Wir wollen und können mit den eleganten Methoden der Biophotonik den
Landwirten
helfen, die sich redlich um die Optimierung ihrer Qualität bemühen,
unabhängig davon, auf welcher Seite des Meinungsspektrums sie stehen.
Wir
wollen und können dem Handel helfen, der sich echtes Vertrauen durch objektive
Qualitätsanalysen der angebotenen Waren verschaffen möchte und bereit ist, den
gordischen Knoten der Verunsicherung zu durchtrennen.
Wir wollen und können den
Funktionären helfen, die die Problematik der Situation richtig erkennen und
nach Lösungen des Problems ebenso eifrig suchen wie nach Aufklärung ihrer
Ursachen.
Wir sind, wie alle anderen Beteiligten auch, sicher nicht perfekt.
Unsere Argumente zur hochauflösenden unspezifischen Vorkontrolle der
Lebensmittel und Flüssigkeiten laufen aber auf die Optimierung der
Lebensmittel-Sicherheit hinaus, an denen auch deutsche Behörden auf Dauer nicht
vorbei gehen können. Die Entwicklungen in Japan, Italien, Holland, Österreich,
Schweiz und auf Europäischer Ebene, die Einsicht von Wissenschaftlern, die
inzwischen den Wert der „Biophotonik erkennen, die die Forschung fördern und
die Methoden bereits einsetzen, zeigen inzwischen eindrucksvoll, dass Fachkunde
weiter hilft als ewige Verweigerung, ständiges Lamentieren, kostspielige Missachtung, substanzlose
Bedenkensträgerei, oder gar Abkupfern..
Ein RTL-Film, der kürzlich bei uns gedreht wurde, dokumentiert die Problematik von Bio-Siegeln, die sich nicht auf objektiven Lebensmittelqualitätskriterien stützen, und er zeigt Wege zur Lösung dieser Problematik auf.
Wie laden Experten und Suchende auf dem Gebiet der Lebensmittelqualität, Produzenten und Industrielle, auch Vertreter des Handels, die an einer objektiven Verbesserung der Lebensmittelqualität interessiert sind, ein, Verbindung mit uns aufzunehmen. Wir freuen uns auf Kontakte, die konkret zu einer Nutzung unserer Methoden und zur wirklichen Optimierung der Lebensmittelqualität und zu einer richtigen Einschätzung des Preis/Leistungsverhältnisses beitragen. Diese Entwicklung wird früher oder später ohnehin Ökologie und Ökonomie in optimaler Weise vereinigen.
dazu Leserbrief in der Lebensmittelzeitung Nr.25 vom 21/06/2002 ...