Aktuelle Mitteilung, 02. September 2002

Falsche Werbekampagnen

Aus aktuellem Anlaß weisen wir auch erneut darauf hin, daß wir mit Werbekampagnen, die sich mit unseren Federn schmücken, nichts zu tun haben. So erhalten wir folgendes Schreiben:

"Sehr geehrter Herr Prof. Popp,

Da in Firmenprospekten mehrfach mit Ihrem Namen geworben wird, war ich sehr erstaunt von Ihnen zu hören, daß Sie davon nichts wissen und vor allem die Wirkungsweise solcher Produkte mehr als in Frage stellen.

Da ich ein Fan Ihrer Botschaft und Wissenschaft bin und ich wohl selber als Leiter ....... sachlich korrekte Informationen zum Wohl aller Menschen weiter geben möchte, würde ich mich über eine Stellungnahme von Ihnen sehr freuen.

Ich hoffe auch Ihnen ...... eine Feed-Back geben zu können, wie mit Ihrem guten Ruf in der Werbepraxis umgegangen wird, mit und ohne Ihr Wissen.

Mit freundlichen Grüßen ... "

Wir bestätigen, daß wir in keinem der Produkte oder Dienstleistungen, die sich direkt oder indirekt auf unseren Namen (Popp, Biophotonen) berufen, in irgend einem wissenschaftlichen oder kommerziellen Zusammenhang stehen. Leider sind heutzutage Bemühungen, Rufschädigungen rechtlich klären zu lassen, außerordentlich mühsam, aufwendig, frustrierend und wenig aussichtsreich. Und wenn man schließlich obsiegt, handelt es sich um Pyrrhus-Siege.

Die umgekehrte Situation bleibt uns leider ebenso wenig erspart: Einige Institutionen und Firmen, die sich als seriös ausgeben, verwenden unsere Patente und unser know-how, wobei sie in typischer Weise unter allen Umständen vermeiden, unsere Original -Arbeiten aus seriösen wissenschaftlichen Zeitschriften zu zitieren oder ihre Patentverletzungen bzw. den geistigen Diebstahl anzugeben. Was man von solchen Zeitgenossen zu halten hat, weiß jeder. Sie scheinen auch nicht zu merken, wie unglaubwürdig sie sich dabei machen, denn unsere Pionierarbeiten sind aus verständlichen Gründen besonders dort bekannt, wo sich diese Plagiatoren einnisten wollen. Wir beobachten diese Gruppen aufmerksam und werden zu gegebener Zeit die Dinge ins rechte Licht rücken. Leider hat sich nach unseren bisherigen Erfahrungen der juristische Weg in Deutschland auch bei der Ahndung von Patentverletzungen und des geistigen Diebstahls als Morast korrupter Gefälligkeiten, Bequemlichkeiten, bürokratischer Hürden und Unverständnisse erwiesen. Es gibt aber glücklicher Weise noch bessere und effektivere Wege, Anstand und Redlichkeit zu verteidigen.