Es
ist sicher kein Zufall, daß die Regierung eines Landes, das bei der Pisa-Studie
vorn liegt, nun auch als erste deutsche Regierung konkretes Interesse an der
Biophotonik und ihrer Umsetzung zur Qualitätsanalyse der Lebensmittel zeigt.
Erkannt wird nun auch, daß nur eine moderne Definition des Qualitätsbegriffs
aus dem gegenwärtigen Dilemma herausführt. Zusammen mit dem Japanischen
Landwirtschaftsministerium und Experten der Lebensmittelforschung soll nun dem
grundlegenden Ansatz nachgegangen werden, der ursprünglich von Erwin Schrödinger
stammt und von Fritz-Albert Popp in die Biophotonik übertragen wurde: So
wichtig die Inhaltsstoffanalytik für die Qualität eines Lebensmittels
auch ist, von primärer Bedeutung für die Qualität ist die Fähigkeit
des Lebensmittels, den Verbraucher zu organisieren, dessen Ordnung aufzubauen
und gegen chaotische Impulse zu stabilisieren. Lebensmittel übertragen
Information, Botschaften. Sie können erfreuen, sie können depressiv
stimmen, sie können Krankheiten auslösen oder die Persönlichkeit
gestalten und aufbauen. Die Qualität des Lebensmittels wächst mit
der Organisationskraft, die aus der Differenz der hohen komplexen Struktur des
Lebensmittels vor der Aufnahme und der minderwertigen Struktur der Verdauungsprodukte
zu verstehen ist. Sie steigt mit der ursprünglichen Organisationfähigkeit
der Pflanze oder des Tieres an, die das urprüngliche Lebewesen darstellten,
aus dem das Lebensmittel stammt.
In den Lichtmustern des Lebensmittels dokumentieren sich seine "negentropischen"
Ordnungsparameter und damit seine "objektive" ganzheitliche Qualität.
Die Biophotonik ist in der Lage, diese Zusammenhänge zu objektivieren und
zu quantifizieren. Wie im Fall von Tees konnten wir erneut zeigen, daß
sogar pflanzliche Produkte, die für die Energiezufuhr verwendet werden,
im Maße ihrer Bereitstellung von Energie oder/und Ordnungsvermögen
sauber zu analysieren sind, und ihre Qualität deutlich mit der Natürlichkeit
ihres Aufwuchses und der Verfügbarkeit positiver Aufzuchtbedingungen ansteigt.
Es lohnt sich, nicht nur darüber nachzudenken, sondern die Instrumente
moderner Biophotonik (über die zur Zeit allein nur wir verfügen) zusammen
mit den Erfahrungen herkömmlicher Analytik einzusetzen, um die wissenschaftlichen
Zusammenhänge zu objektivieren und zu quantifizieren. Nur so gelingt es,
die Qualität wirklich zu optimieren und Skandale und Etikettenschwindel
zu vermeiden.
Tatsächlich sind, wie Irrtümer und Skandale, Krankenkosten und die
Explosion von Sozialkosten nun allen deutlich machen, unsere Bedürfnisse
nach geeigneten Lebensmitteln stark angestiegen. Wir werden wöchentlich
Grundlagen und praktische Anwendungen zur Lösung dieser Problematik beitragen.
Auch in dem Büchlein "Die Botschaft der Nahrung" (ursprünglich
Fischer-Taschenbuch, nun bei Zweitausendeins, Frankfurt/Main) sind die Grundlagen
allgemeinverständlich erläutert.
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Leserbrief in der Lebensmittelzeitung Nr.25 vom 21/06/2002 ![]()
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