News Juni 2002

Kontrolle der Lebensmittelqualität

Es ist sicher kein Zufall, daß die Regierung eines Landes, das bei der Pisa-Studie vorn liegt, nun auch als erste deutsche Regierung konkretes Interesse an der Biophotonik und ihrer Umsetzung zur Qualitätsanalyse der Lebensmittel zeigt. Erkannt wird nun auch, daß nur eine moderne Definition des Qualitätsbegriffs aus dem gegenwärtigen Dilemma herausführt. Zusammen mit dem Japanischen Landwirtschaftsministerium und Experten der Lebensmittelforschung soll nun dem grundlegenden Ansatz nachgegangen werden, der ursprünglich von Erwin Schrödinger stammt und von Fritz-Albert Popp in die Biophotonik übertragen wurde: So wichtig die Inhaltsstoffanalytik für die Qualität eines Lebensmittels auch ist, von primärer Bedeutung für die Qualität ist die Fähigkeit des Lebensmittels, den Verbraucher zu organisieren, dessen Ordnung aufzubauen und gegen chaotische Impulse zu stabilisieren. Lebensmittel übertragen Information, Botschaften. Sie können erfreuen, sie können depressiv stimmen, sie können Krankheiten auslösen oder die Persönlichkeit gestalten und aufbauen. Die Qualität des Lebensmittels wächst mit der Organisationskraft, die aus der Differenz der hohen komplexen Struktur des Lebensmittels vor der Aufnahme und der minderwertigen Struktur der Verdauungsprodukte zu verstehen ist. Sie steigt mit der ursprünglichen Organisationfähigkeit der Pflanze oder des Tieres an, die das urprüngliche Lebewesen darstellten, aus dem das Lebensmittel stammt.
In den Lichtmustern des Lebensmittels dokumentieren sich seine "negentropischen" Ordnungsparameter und damit seine "objektive" ganzheitliche Qualität. Die Biophotonik ist in der Lage, diese Zusammenhänge zu objektivieren und zu quantifizieren. Wie im Fall von Tees konnten wir erneut zeigen, daß sogar pflanzliche Produkte, die für die Energiezufuhr verwendet werden, im Maße ihrer Bereitstellung von Energie oder/und Ordnungsvermögen sauber zu analysieren sind, und ihre Qualität deutlich mit der Natürlichkeit ihres Aufwuchses und der Verfügbarkeit positiver Aufzuchtbedingungen ansteigt. Es lohnt sich, nicht nur darüber nachzudenken, sondern die Instrumente moderner Biophotonik (über die zur Zeit allein nur wir verfügen) zusammen mit den Erfahrungen herkömmlicher Analytik einzusetzen, um die wissenschaftlichen Zusammenhänge zu objektivieren und zu quantifizieren. Nur so gelingt es, die Qualität wirklich zu optimieren und Skandale und Etikettenschwindel zu vermeiden.
Tatsächlich sind, wie Irrtümer und Skandale, Krankenkosten und die Explosion von Sozialkosten nun allen deutlich machen, unsere Bedürfnisse nach geeigneten Lebensmitteln stark angestiegen. Wir werden wöchentlich Grundlagen und praktische Anwendungen zur Lösung dieser Problematik beitragen. Auch in dem Büchlein "Die Botschaft der Nahrung" (ursprünglich Fischer-Taschenbuch, nun bei Zweitausendeins, Frankfurt/Main) sind die Grundlagen allgemeinverständlich erläutert.

--> Leserbrief in der Lebensmittelzeitung Nr.25 vom 21/06/2002 interner Link ...hier
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