News Mai 2001
Gespräch mit Prof. Popp in "brand eins"
Das Wirtschaftsmagazin "brand eins" bringt in seiner neuen Ausgabe
(
05
Juni 2001, Seiten 58-62) ein Gespräch mit Prof. Popp, der die Hintergründe
des "GAU der Landwirtschaft" (BSE und MKS) beleuchtet. Popp weist
darauf hin, daß diese Katastrophen lediglich Spitzen eines Eisbergs
sind, die schon seit Jahren zu erwarten waren. Auch unsere Arbeitsgruppe
mit langjähriger Erfahrung in der Qualitätsanalyse von Lebensmitteln
vertritt die Auffassung, daß ein Öko-Siegel zwar ein Schritt
in die richtige Richtung sein kann, aber noch keine hinreichende Qualitätsgarantie
für den Verbraucher. Der Ursprung der Ware ist nur in Extremfällen
Garant für hervorragende Qualität. Das Ökosiegel sollte nicht
darüber hinwegtäuschen, daß Sonneneinfluß, Klima,
Bodenbeschaffenheit und Auswahl der Sorten (bei Pflanzen) und der Zuchttiere
unter moderaten Bedingungen oft entscheidender für die wirkliche Qualität
als allein nur die Anbauverfahren sind. Solange wir nicht erkennen, daß
Nahrung mehr bedeutet als Kalorienpakete, angereichert mit "essentiellen
Nähr- und Geschmacksstoffen", werden wir falsche Wege weiter beschreiten
und auf die nächsten Katastrophen zusteuern. Notwendig und hinreichend
ist die Erkenntnis, daß Nahrung vorwiegend wichtige Informationen
überträgt, um die Ordnung des Verbrauchers (Organisation der Lebensfunktionen,
Bio-Rhythmen bis hin zu Bewußtseinsprozessen) aufzubauen und zu optimieren.
Wesentlicher Bestandteil in dieser Wechselwirkung ist auch der "gute"
Appetit.
Wer die Organisationsfähigkeit
der Nahrung durch Tierquälerei und - allein nur aus kurzsichtigen
wirtschaftlichen Gründen - durch übertechnifizierte Produktion
und Manipulation zerstört, wird diese elementare Funktion der Informationsübermittlung
auch in den Verbrauchern - die wir
alle, auch in unseren Beziehungen
zueinander, sind - nicht mehr anregen können. Es gilt, objektive
Tests zu entwickeln, die wissenschaftlich begründbar sind, und sich
nicht allein auf Etiketten zu verlassen. Die Biophotonik geht diesen Weg.
Tips zur Ernährung und die Rolle der Biophotonik, mit der eine objektive
Definition der Lebensmittelqualität grundsätzlich und in Testfällen
auch praktisch gelingt, in: "brand eins", Heft 05 Juni 2001,
9 Mark, Seiten 58 - 62. Ausführlicheres auch in : Die Botschaft der
Nahrung. Neuauflage, Zweitausendeins, 181 Seiten, 20 Mark.
Unsere Arbeitsgruppe wies kürzlich nach, daß die
Biophotonik die Verträglichkeit von Baustoffen objektiv und gut reproduzierbar
zu testen gestattet. Im Biotest werden Testpflanzen berührungslos verschiedenen
Baustoffen - zum Beispiel verschiedenen Holzarten - ausgesetzt. Schon nach kurzer
Zeit kann in den Unterschieden der Biophotonenemission der Testpflanzen erkannt
werden, ob und in welchem Ausmaß die Baustoffe im Biotest verträglich
sind. Eine Reihenfolge ihrer Verträglichkeit und Wertigkeit kann schnell
und sicher gewonnen werden. Ähnliche Schlüsse gelingen für die
Beurteilung der Eignung verschiedener Materialien und zur Haltbarkeit von Lebensmitteln
sowie zur Frischhaltung von Aromen. Das größte staatliche Institut
für Materialforschung in Korea ist an der Entwicklung dieser Tests und
an der Zusammenarbeit mit unserer Gruppe interessiert.