Lebensmittelanalyse
 

Biophotonenanalyse zur Bestimmung der Frische von Nahrungsmitteln

Anwendungsmöglichkeiten der Biophotonenanalyse sind in einem Unternehmen der Lebensmittelherstellung u.a.

Anwendungsmöglichkeiten der Biophotonenanalyse in der Lagerhaltung von Obst und Gemüse sind u.a.

Die Messung der Biophotonen erfolgt über Photomultiplier mit optimierter „single-photon-counting" -Schaltung.

Eine gegenüber allen anderen Methoden hervorragende Stärke der Biophotonik ist ihre extrem hohe Sensitivität bei gleichzeitig guter Reproduzierbarkeit und Schnelligkeit.

Eine weiterer wesentlicher Vorzug der Biophotonik ist die (inzwischen gut dokumentierte) Tatsache, daß jede Änderung des untersuchten Objekts sich auch in einer Änderung der Biophotonenemission niederschlägt, und daß umgekehrt auch jede Änderung der Biophotonenemission auf einer Änderung des untersuchten Objekts beruht.

Die Methode ist deshalb wie keine andere geeignet, schnell, sicher, zerstörungsfrei und zuverlässig optische Visitenkarten lebender und/oder organischer Materialien über die Biophotonenemission und/oder die verzögerte Lumineszenz aufzunehmen.

  1. Das erlaubt die interpretationsfreie, aber zuverlässige Nutzanwendung immer dann, wenn zwischen zwei oder mehreren Proben lediglich nach geringen, aber biologisch bedeutenden Unterschieden gefragt wird.

    Beispiele: Die Biophotonik erlaubt es, noch dann Unterschiede signifikant nachzuweisen, wenn herkömmliche Methoden versagen, so zum Beispiel deutliche Unterschiede zwischen Freiland- und Batterieeiern bei gleichen Inhaltsstoffen,

    Unterschiede in der Bio-Verträglichkeit natürlicher und künstlich produzierter Pflanzenextrakte.

    Literatur: J.-J.Etienne, F.A.Popp, E.Papaconstantin, and H.Niggli: Low Level Luminescence of Acetabularia Acetabulum as a Tool for Evaluating the Quality of Cosmetic Ingredients. 17th IFSCC International Congress, Yokohama (Japan), October 13-16, 1992.
  1. Das erlaubt die schnelle und zuverlässige Erfassung der Qualität immer dann, wenn nach einer Kalibrierung die Korrelation zwischen den konventionellen Qualitätseigenschaften und den Meßgrößen der Biophotonen-Emission zugrunde gelegt wird. Beispiele sind schnelle und sichere Erfassung der Qualität von Eingangs-, Verarbeitungs- und Ausgangsprodukten (Schnellkontrolle) , Bestimmung des Frischezustandes, der Haltbarkeit, Optimierung der Lagerungs- und Verpackungsbedingungen, etc.

    Literatur: Fritz-Albert Popp: Biophotonik - Eine nichtinvasive Methode zur Analyse der Lebensmittelqualität. In: Zerstörungsfreie Qualitätsanalyse. Vortragsband der Deutschen Gesellschaft für Qualitätsforschung (22.-23.März 1999, XXXIV. Tagung), Technische Universität München (Freising-Weihenstephan), 1999.
  1. In abgewandelter Form erlaubt der Einsatz multivariater Verfahren die Bestimmung der Dimensionalität der Qualität vergleichbarer Produkte und eine quantitative Qualitätsrangordnung für die verschiedenen Qualitätseigenschaften.


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