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Die
Lebensmittelprobe wird unter definierten Bedingungen
angeregt, bspw. durch eine 150Watt-Wolframlampe für die
Dauer einer Minute. Unmittelbar nach der Beleuchtung mißt
man die "verzögerte Lumineszenz" mit dem
Photomultiplier, der die Abgabe einzelner Lichtteilchen
registriert. Aus dem Abklingverhalten, den optischen
Lichtmustern lassen sich Rückschlüsse auf die Qualität
ziehen. So ist die Lichtspeicherfähigkeit (Verlauf des Abklingens) ein Maß für die innere Vitalität eines Lebensmittels (AH). Der Kohärenzgrad gibt Aufschluß über die innere Organisation eines Lebensmittels. Er wird gemessen durch die Abweichung von der hyperbolischen Abklingfunktion nach Lichtanregung (ChiH). Die Anregbarkeit durch Licht gibt Aufschluß über die Fähigkeit zur Energiebereitstellung und wird gemessen als erster Meßwert nach Lichtanregung (NB1). Die Struktur des Lichtspeichersystems erlaubt Rückschlüsse über die synergetischen und strukturellen Komponenten der Energie (ChiE). Trägt man diese Meßwerte (normiert auf Werte zwischen 0 und 1) in Abhängigkeit von der Wellenlänge in einem dreidimensionalen Koordinatensystem auf, ergeben sich charakteristische Muster. Im Falle eines grünen Dachs ist die Qualität ideal. Die optischen Visitenkarten einer vergleichenden Messung von Tomaten belegen zum Beispiel, daß hier die Markt-Tomaten mit den Supermarkt-Tomaten identisch sind, während die Bioland-Tomaten in diesem Fall deutlich die beste Qualität aufweisen. |